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Srp
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Auch in der Probezeit haben Sie ein Recht auf Urlaub. Wenn Sie z. B. 24 Tage Jahresurlaub haben, haben Sie während der Probezeit Anspruch auf 2 Tage Urlaub pro Monat. Das heißt, Ihr Chef kann Ihnen verbieten, während der Probezeit Urlaub zu nehmen. Dies muss jedoch in Ihrem Arbeitsvertrag angegeben werden. Forschungsmitarbeiter sind Beamte, und ihr Tarifvertrag sieht eine jährliche Sonderzahlung vor. Dies ersetzt den früheren bezahlten Urlaub und Weihnachtsgeld. Sie beträgt je nach Gehaltsband und Erfahrungsstufe zwischen 33 % und 60 % ihres durchschnittlichen Monatsgehalts. Es gibt auch Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern. Zusätzliche Leistungen werden auch an wissenschaftliche Mitarbeiter gezahlt, z.B. wenn sie besonders erfolgreich mit dem Erwerb von Drittmitteln sind.

Allerdings sind diese Zusatzzahlungen in einigen Bundesländern nicht so üblich. Lediglich die TV-H-Vereinbarung sieht ein Kindergeld vor – ein Überbleibsel aus dem Bundesbeschäftigtentarif BAT, der nun durch TVoeD und TV-L ersetzt wurde. Die Angaben zu Lohn, Arbeitszeit, Urlaubsanspruch und Kündigungsfristen können durch einen Verweis auf einen anwendbaren Tarifvertrag oder einen Tarifvertrag auf Betriebs- oder Organisationsebene ersetzt werden. In den meisten Fällen liegen die in den Tarifverträgen festgelegten Löhne über dem gesetzlichen Mindestlohn und in einigen Fällen deutlich höher. Es ist daher in der Regel von Vorteil für Sie, wenn Ihr Arbeitsverhältnis durch einen Tarifvertrag abgedeckt ist. Deutsche Tarifverträge regeln die Beschäftigungsbedingungen der Arbeitnehmer, wie Lohnniveau, Mindesturlaubsansprüche usw. Die in den Tarifverträgen vorgesehenen Regelungen sind für die Arbeitnehmer in der Regel günstiger als die gesetzlichen Regelungen. So können tariflich mehr Urlaubstage und ein höherer Mindestlohn festgelegt werden. Sie haben auch während der Probezeit Anspruch auf Urlaub. Das Gehalt ist das gleiche wie die 50% TVöD mit einem möglichen Einstellungsbonus zusätzlich. Die Idee des Fördervertrages war freundschaftlich, sieht aber im Moment so aus, als ob er die Doktoranden noch nicht so sehr schützt, wie gewünscht, zum Beispiel der Rentenaufbau ist nicht enthalten.

Ein weiterer Nachteil ist, dass es nicht möglich ist, Ihr Gehalt zu einem späteren Zeitpunkt zu erhöhen (z.B. von 50 auf 65 %), nicht einmal durch einen neuen Fördervertrag. Anstatt einen höher bezahlten Vertrag anzubieten, kann die Differenz in Form eines „Einstellungsbonus“ angegeben werden. Dieser Bonus kann nur zu Beginn des Arbeitsvertrags gewährt werden. Wenn Sie also einen solchen Einstellungsbonus mit Ihrem Fördervertrag aushandeln möchten, denken Sie daran, dass dies nur möglich ist, wenn Sie zum ersten Mal dem Institut beitreten und Ihren Vertrag unterzeichnen. PhDnet, das Netzwerk aller Doktoranden und Doktoranden der Max-Planck-Gesellschaft, arbeitet kontinuierlich mit der Generaladministration zusammen, um die Bedingungen des Fördervertrages zu verbessern, mit einem kürzlichen Erfolg, zum Beispiel die Ferien von 20 auf 30 Tage zu erhöhen. Für bestimmte Sektoren und Berufe sind jedoch Ausnahmen von diesen Arbeitszeitregelungen im Gesetz oder in Tarifverträgen verankert. Die gesetzlichen Ausnahmen sind im Arbeitszeitgesetz enthalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den FAQ. Urlaubsurlaub kann nur auf das nächste Kalenderjahr übertragen werden, wenn Sie ihn nicht nehmen dürfen oder wenn Sie ihn aus wichtigen persönlichen Gründen nicht nehmen konnten. In diesem Fall muss der Urlaub in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahres gewährt und genommen werden.

Eine Ausnahme ist, wenn Sie aufgrund einer langen Krankheitszeit keinen Urlaub nehmen konnten. Übernehmen beispielsweise Nachwuchsgruppenleiter ein Projekt mit mehr Forschungsverantwortung, werden sie in der Regel auch in eine höhere Lohngruppe eingeteilt.